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Abo kündigen per KI-Agent
Risikostufe 1 · niedrig · in der Sandbox prüfbar
Ein Kündigungs-Mandat bevollmächtigt einen KI-Agenten, Abonnemente im Namen einer Person rechtswirksam zu kündigen. Es definiert, welche Abos betroffen sein dürfen, bis zu welchem Monatsbetrag, und ist jederzeit widerrufbar. Der Anbieter prüft das Mandat vor der Verarbeitung und ist damit selbst enthaftet.
Beispiel in Alltagssprache
„Mein Agent darf Streaming- und Fitness-Abos bis CHF 50 pro Monat kündigen.“
Empfohlene Grenzen
Betragslimit pro Abo, optional Gegenpartei-Liste; Laufzeit 12 Monate.
Worauf Sie achten sollten
Ohne Gegenpartei-Liste kann der Agent jedes Abo kündigen — auch erwünschte.
Kündigungsfristen bleiben bestehen; das Mandat ersetzt keine Fristenprüfung.
Rechtslage in Kürze
- Schweiz
- In der Schweiz richtet sich die Vollmacht nach OR Art. 32 ff. (Stellvertretung); der Widerruf ist jederzeit möglich (Art. 34 OR).
- Deutschland
- In Deutschland gelten §§ 164 ff. BGB: Der Agent handelt im Namen der vertretenen Person, soweit die Vollmacht reicht; sie ist grundsätzlich frei widerruflich (§ 168 BGB).
- Österreich
- In Österreich folgt die Bevollmächtigung §§ 1002 ff. ABGB; der Umfang bestimmt sich nach dem erteilten Auftrag, ein Widerruf ist jederzeit zulässig.
Kein Rechtsrat im Einzelfall; die ausstellbaren Vorlagen durchlaufen einen kanzleiseitigen Review.
Häufige Fragen
+Wie weise ich nach, dass mein Agent ein Abo kündigen durfte?
Über das Mandat selbst: Es ist kryptografisch signiert, an Ihre Identität gebunden und wird bei jeder Handlung verifiziert. Mandat, Prüfung und Ergebnis liegen hash-verkettet im Evidence Vault — exportierbar für Revision und Gericht.
+Was passiert, wenn ich das Mandat widerrufe?
Der Widerruf wirkt global in unter einer Sekunde. Jede weitere Verifikation wird mit dem Code MD-201 abgelehnt; bereits abgeschlossene Handlungen bleiben in der Beweiskette dokumentiert.