MANDACT

OMP/1 · purchase.goods

Waren einkaufen per KI-Agent

Risikostufe 2 · mittel · in der Sandbox prüfbar

Ein Einkaufs-Mandat bevollmächtigt einen KI-Agenten, Waren bis zu definierten Limits zu bestellen: Betrag pro Bestellung, Betrag pro Monat, erlaubte Händler. Der Händler verifiziert das Mandat vor Annahme der Bestellung und erhält einen signierten Beleg über die Prüfung.

Beispiel in Alltagssprache

„Mein Agent darf bei Brack AG bestellen bis CHF 500 pro Bestellung, maximal CHF 2'000 pro Monat.“

Empfohlene Grenzen

Limit pro Bestellung UND pro Monat; Händler-Whitelist; Eskalation ab 60 % des Bestelllimits.

Worauf Sie achten sollten

Monatslimits ohne atomare Reservierung können durch parallele Bestellungen überzogen werden — Mandact reserviert deshalb atomar.

Ohne Händler-Liste kauft der Agent überall, wo das Mandat akzeptiert wird.

Rechtslage in Kürze

Schweiz
In der Schweiz richtet sich die Vollmacht nach OR Art. 32 ff. (Stellvertretung); der Widerruf ist jederzeit möglich (Art. 34 OR).
Deutschland
In Deutschland gelten §§ 164 ff. BGB: Der Agent handelt im Namen der vertretenen Person, soweit die Vollmacht reicht; sie ist grundsätzlich frei widerruflich (§ 168 BGB).
Österreich
In Österreich folgt die Bevollmächtigung §§ 1002 ff. ABGB; der Umfang bestimmt sich nach dem erteilten Auftrag, ein Widerruf ist jederzeit zulässig.

Kein Rechtsrat im Einzelfall; die ausstellbaren Vorlagen durchlaufen einen kanzleiseitigen Review.

Häufige Fragen

+Wie weise ich nach, dass mein Agent Waren einkaufen durfte?

Über das Mandat selbst: Es ist kryptografisch signiert, an Ihre Identität gebunden und wird bei jeder Handlung verifiziert. Mandat, Prüfung und Ergebnis liegen hash-verkettet im Evidence Vault — exportierbar für Revision und Gericht.

+Was passiert, wenn ich das Mandat widerrufe?

Der Widerruf wirkt global in unter einer Sekunde. Jede weitere Verifikation wird mit dem Code MD-201 abgelehnt; bereits abgeschlossene Handlungen bleiben in der Beweiskette dokumentiert.

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