Mandact — The Trust Layer of the Agent Economy

Integrationen

Wo Mandact andockt

SDK, MCP, Gateway, Agenten-Frameworks, Low-Code, OAuth, Webhooks, Zahlungs-Rails: zehn Wege, Agenten-Vollmachten in bestehende Systeme zu bringen — jeweils mit Stand und Ort im Code.

TypeScript-SDK: Mandate prüfen, präsentieren, signieren

Das SDK @mandact/sdk bedient beide Seiten: Agenten präsentieren ihr Mandat (OID4VP) und signieren HTTP-Anfragen (Web Bot Auth), Prüfstellen verifizieren Mandate offline — Signatur, Disclosures, Laufzeit und Token Status List. Ohne Fremdabhängigkeiten, Node ab Version 20.

MCP-Server: Mandate als Werkzeug für Agenten

Über das Model Context Protocol nutzt ein Agent Mandate direkt als Werkzeug: Sandbox-Mandat ausstellen, eine Handlung prüfen, offene Eskalationen sehen. Zwei Server stehen bereit — ein lokaler mit fünf Werkzeugen und ein gehosteter, der nur liest und prüft.

MCP-Gateway: Durchsetzung statt Empfehlung

Das MCP-Gateway steht zwischen Agent und Werkzeug und setzt die Entscheidung durch: Ein kritischer Werkzeugaufruf läuft nur, wenn das Mandat ihn deckt — sonst wird er blockiert oder einem Menschen vorgelegt. Das ist der Unterschied zwischen einem Agenten, der fragen soll, und einem, der fragen muss.

LangChain, OpenAI-Funktionsaufrufe, AutoGen: Werkzeuge umhüllen

Frameworks, die Werkzeuge als Objekt registrieren, schützt ein einziger Wrapper: guard() umhüllt ein Werkzeug, guardAll() ein ganzes Register. Vor jedem Aufruf wird das Mandat geprüft; ist Mandact nicht erreichbar, wird nicht ausgeführt.

n8n: Mandatsprüfung als Knoten im Workflow

Der Mandact-Knoten für n8n bringt die Prüfung in Low-Code-Automationen: Bevor ein Workflow kündigt, bestellt oder Daten weitergibt, fragt er Mandact — und verzweigt nach allow, deny oder escalate.

Microsoft Power Platform: Copilot Studio und Power Automate

Als Custom Connector steht Mandact in Copilot-Studio-Agenten und Power-Automate-Flows als Aktion zur Verfügung: Fragen, bevor gehandelt wird — mit denselben fünf Operationen wie der n8n-Knoten.

OAuth und Mandate: warum die RAR-Brücke zurückgezogen ist

Mandact hatte eine Brücke gebaut, die Mandate in OAuth-Access-Tokens einbettete (RFC 9396) und den Status per Introspection lieferte (RFC 7662). Sie ist zurückgezogen: /v1/oauth/token und /v1/oauth/introspect antworten mit 410 Gone. Diese Seite erklärt, warum — und welcher Weg stattdessen trägt.

Webhooks: Ereignisse, die nicht verloren gehen

Ausstellung, Prüfung, Eskalation, Widerruf: Jedes Ereignis wird in derselben Datenbank-Transaktion wie die fachliche Änderung vorgemerkt (Transactional Outbox) — es gibt keinen Zustand, in dem die Änderung gilt, das Ereignis aber fehlt.

Stripe und Agenten-Checkout: Prüfung vor dem Token

Für Händler mit Stripe ist Mandact ein Vorab-Schritt vor dem Shared Payment Token: Erst entscheidet das Mandat, ob der Agent diesen Kauf für diese Person tätigen darf, dann führt Stripe die Zahlung aus. Ein eigener Stripe-Connector ist dafür nicht nötig — es ist ein Muster.

AP2 und Verifiable Intent: Brücken in beide Welten

Mandact nimmt die klassischen AP2-Mandate von Google an und überbrückt Mastercard Verifiable Intent in beide Richtungen — entschieden von derselben Engine, geprüft gegen die Referenz-Implementierungen.