Handlungskatalog · aml.report.suspicion
Darf ein KI-Agent «Verdachtsmeldung erstatten»?
Stand des Katalogs: · Rechtsräume: Schweiz
Kurzantwort
Nur vorbereiten. Ein Agent darf «Verdachtsmeldung erstatten» vorbereiten — ausführen muss ein Mensch: die Handlung läuft über den staatlichen Kanal goAML (MROS). Mandact erkennt das und legt den Vorgang einem Menschen vor, statt ihn auszuführen.
Formstufe je Land
| Land | Formstufe | Folge für den Agenten |
|---|---|---|
| Schweiz | formfrei | keine gesetzliche Form — das Mandat setzt die Grenzen |
| Deutschland | nicht im Katalog | für diesen Rechtsraum nicht definiert |
| Österreich | nicht im Katalog | für diesen Rechtsraum nicht definiert |
| Italien | nicht im Katalog | für diesen Rechtsraum nicht definiert |
Eigenschaften im Katalog
- Agentenfähigkeit
- nur vorbereiten (prepare_only)
- Umkehrbar
- nein — endgültig
- Risikostufe
- 3 von 3
- Menschliche Freigabe empfohlen
- ja — in escalateActions aufnehmen
- Zwingender Kanal
- goAML (MROS)
Rechtsgrundlage
Art. 9 GwG (unverzueglich) · Art. 3 MGwV (Form und Inhalt)
Häufige Fragen
Darf ein KI-Agent in der Schweiz «Verdachtsmeldung erstatten»?
Nur als Vorbereitung. In der Schweiz gilt: formfrei. Die Ausführung bleibt beim Menschen.
Keine Rechtsberatung. Die Angaben stammen aus dem Handlungskatalog, aus dem die Mandact-Engine ihre Entscheidungen ableitet; im Einzelfall entscheidet das anwendbare Recht.